Warum ist dieses Tier so ungewöhnlich?
Der Schleim. Packt man einen Schleimaal, spritzt er einen Teelöffel Glibber aus, der im Meerwasser auf das bis zu 10.000-Fache aufquillt. Er verstopft die Kiemen jedes Fischs, der zubeißt – und der Angreifer spuckt den Schleimaal würgend wieder aus.
Warum sieht es so aus?
Schleimaale haben einen Schädel, aber keine echte Wirbelsäule, Augen, die nur Flecken unter der Haut sind, und vier Herzen. Um das Maul sitzen fleischige Fühler, mit denen er im Schlamm nach Futter sucht.
Seltsamstes biologisches Merkmal
Der Schleim steckt voller Fäden, die dünner als ein Haar und stärker als Nylon sind. Forschende untersuchen ihn als Material für Stoffe der Zukunft.
Warum ist es seltsam?
Um seinen eigenen Schleim abzustreifen, macht der Schleimaal einen Knoten in sich selbst und schiebt ihn am Körper entlang. Außerdem niest er, um sein einziges Nasenloch vom Schleim zu befreien.
Spannende Fakten zum Verhalten
Er bohrt sich in tote Tiere und frisst sie von innen nach außen. Dabei kann er sogar Nährstoffe direkt über die Haut aufnehmen.
Rekorde
2017 kippte in Oregon ein Lastwagen mit etwa 3.400 kg (7.500 lb) lebender Schleimaale auf einer Autobahn um. Die Straße und mehrere Autos versanken im Schleim.

