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Schleimaal mit rosa schleimigem Körper und schnurrhaarartigen Barteln über dem Meeresboden im dunklen Tiefseewasser nahe einem Kadaver

Schleimaal: Der Schleim-Fisch, der sich selbst verknotet

Myxini (about 80 species)

Der Schleim-Champion des Meeres

Keine Kiefer. Keine Schuppen. Keine richtige Wirbelsäule. Der Schleimaal (auch Inger genannt) sieht aus wie ein blasser, schlaffer Schlauch – bis etwas versucht, ihn zu fressen. Dann verwandelt er das Wasser um sich herum in weniger als einer Sekunde in einen Eimer voll dickem Schleim. Haie haben gelernt, ihn in Ruhe zu lassen.

Schleimaal vs. du

Deine Größe cm170 cm

Steckbrief

Größe
~50 cm
Meist etwa 50 cm (20 in); die größte Art erreicht 1,27 m (4 ft 2 in)
In freier Wildbahn
Je nach Art unterschiedlich

Schutzstatus

Je nach Art unterschiedlich

Superkräfte

  • Giftig : Ist es giftig? Nein
  • Leuchtet : Leuchtet es? Nein
  • Lässt Gliedmaßen nachwachsen : Kann es Gliedmaßen nachwachsen lassen? Nein

Systematik

Wissenschaftlicher Name
Myxini (about 80 species)
Klasse
Kieferloser Fisch

Leben & Familie

Ernährung
Tote und sterbende Fische und Wale, dazu Würmer
Trächtigkeit
Keine – er legt Eier
Nachwuchs
Einige Dutzend große, zähe Eier
Fressfeinde
Seevögel, Robben – und Menschen, die ihn essen und seine Haut als „Aalleder“ verkaufen

Wo man es findet

Lebensraum
Kalter, schlammiger Meeresboden, vom Flachwasser bis 1.700 m (5.600 ft) und tiefer
Lebt in
Kalte und gemäßigte Meere weltweit
In freier Wildbahn
Unwahrscheinlich
In Zoos
Manchmal – einige Aquarien halten sie

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Warum ist dieses Tier so ungewöhnlich?

Der Schleim. Packt man einen Schleimaal, spritzt er einen Teelöffel Glibber aus, der im Meerwasser auf das bis zu 10.000-Fache aufquillt. Er verstopft die Kiemen jedes Fischs, der zubeißt – und der Angreifer spuckt den Schleimaal würgend wieder aus.

Warum sieht es so aus?

Schleimaale haben einen Schädel, aber keine echte Wirbelsäule, Augen, die nur Flecken unter der Haut sind, und vier Herzen. Um das Maul sitzen fleischige Fühler, mit denen er im Schlamm nach Futter sucht.

Seltsamstes biologisches Merkmal

Der Schleim steckt voller Fäden, die dünner als ein Haar und stärker als Nylon sind. Forschende untersuchen ihn als Material für Stoffe der Zukunft.

Warum ist es seltsam?

Um seinen eigenen Schleim abzustreifen, macht der Schleimaal einen Knoten in sich selbst und schiebt ihn am Körper entlang. Außerdem niest er, um sein einziges Nasenloch vom Schleim zu befreien.

Spannende Fakten zum Verhalten

Er bohrt sich in tote Tiere und frisst sie von innen nach außen. Dabei kann er sogar Nährstoffe direkt über die Haut aufnehmen.

Rekorde

2017 kippte in Oregon ein Lastwagen mit etwa 3.400 kg (7.500 lb) lebender Schleimaale auf einer Autobahn um. Die Straße und mehrere Autos versanken im Schleim.

Rosa Schleimaal mit Barteln am Maul schlängelt sich über den Meeresboden

Schleimaal: kurze Antworten

Kann man Schleimaal essen?

Ja. In Südkorea, besonders in der Hafenstadt Busan, ist Schleimaal ein bekanntes Streetfood, meist mit Knoblauch oder scharfer Chilisoße gegrillt. Seine Haut wird außerdem gegerbt und als „Aalleder“ verkauft.

Ist der Schleimaal ein Fisch?

Irgendwie schon. Schleimaale (Inger) werden zu den Fischen gezählt, sind aber sehr ungewöhnliche: Sie haben keine Kiefer, keine Schuppen und keine echte Wirbelsäule – nur einen Schädel und einen biegsamen Knorpelstab. Sie gehören zu einer uralten Gruppe, die sich abspaltete, bevor Fische Kiefer entwickelten.

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